Hessen
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Informationen aus dem Bereich der Altenpflegeausbildung

Das Land Hessen verstärkt wirkungsvoll seine Anstrengungen, noch mehr Menschen mit Migrationshintergrund für eine Ausbildung in den Altenpflegeberufen zu gewinnen. Daher hat die Hessische Landesregierung zum Schuljahr 2016/2017 die ausbildungsintegrierte Sprachförderung für Auszubildende mit Migrationshintergrund und Sprachförderbedarf eingeführt. Den staatlich anerkannten Altenflegeschulen wird für bis zu 160 Stunden zusätzlichen berufsbezogenen Sprachförderunterricht pro Ausbildungsjahr eine Stundenpauschale von 2,94 € gewährt.

Zusätzlich wrid die Hessische Landesregierung 2017 das Projekt "Arbeits- und ausbildunsintegriertes Sprachlernen - AiS" (www.ais-hessen.de) der Fachstelle für berufsintegriertes Sprachlernen in Frankfurt am Main (FaberiS) mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds fördern, damit Lehrkräfte und Praxisanleiter in der Altenpflegeausbildung kostenfreie Weiterbildungen zur Sprachförderlehrkraft angeboten werden können.Gleichzeitig werden mit dem Projekt AiS zertifizierte FaberiS-Dozenten ausgebildet, die auch nach Ablauf der Projektlaufzeit weiter zur Verfügung stehen werden, um in Eigenregie die Weiterbildungen zur Sprachförderlehrkraft anbieten können. So sorgt die Hessische Landesregierung auch dafür, dass eine nachhaltig wirksame Struktur für die Verankerung des arbeitsintegrierten Sprachlernens aufgebaut wird.

Die ausbildungsintegrierte Förderung der berufsbezogenen fachsprachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten kann als zusätzlicher Unterricht klassenübergreifend, in Kooperation z.B. mit anderen Altenpflegeschulem oder Bildungsträgern, Volkshochschulen oder auch als Tandem-Unterricht von Fachlehrer und Sprachförderlehrkraft erfolgen, wobei der zusätzliche Unterricht durch qualifizierte Sprachförderlehrkräfte zu erteilen ist.

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