Sozialnetz Hessen - Gesundheitsfachberufe

Hebamme und Entbindungspfleger

Beschreibung

Hebamme (Quelle Techniker Krankenkasse)
Der Beruf der Hebamme heißt fachkundige und umfassende Beratung und Betreuung von Schwangeren im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge sowie die Durchführung von normalen Geburten und die Pflege der Neugeborenen.

Ausbildung
  • Berufsfachschulen (verbunden mit einem Krankenhaus)
  • 3-jährige Ausbildung (4.600 Stunden)
  • 1.600 Std. theoretischer und praktischer Unterricht
  • 3.000 Std. Praxis

Weitere Ausbildungsmöglichkeiten bestehen im Rahmen eines Studiums. Im grundständigen Studienfach Hebammenkunde erwirbt man wissenschaftliches Grundlagenwissen zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und Kindergesundheit. Grundständige Studiengänge sind:

  • Hebammenkunde (Bachelor)
  • Hebammenwesen (Bachelor)
  • Midwifery (Hebammenwesen) (Bachelor)
     
 
Tätigkeitsfelder
  • Krankenhaus
  • Geburtshäuser
  • Freiberufliche Tätigkeit
  • Wochenstationen
  • Beratungsstelle der Gesundheitsämter
     
 
Aufgaben und
Tätigkeiten
 
  • Fachkundige, umfassende Beratung und Betreuung von Schwangeren im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge
  • Durchführung der zur Beobachtung des Verlaufs der normalen Schwangerschaft notwendigen Untersuchungen
  • Durchführung von Geburtsvorbereitungskursen
  • Selbständige Leitung von normalen Geburten
  • Untersuchung und Pflege des Neugeborenen
  • Betreuung, Beratung und Pflege der Wöchnerin regelmäßig in den ersten 10 Tagen nach der Geburt
  • Erkennen von Anzeichen von Anomalien bei der Mutter oder beim Kind
  • Ergreifen der notwendigen Maßnahmen bis zum Eintreffen einer Ärztin oder eines Arztes
  • Assistenz bei ärztlichen Maßnahmen sowie Durchführung der ärztlich verordneten Behandlung
  • Beratung und Aufklärung über Fragen der Familienplanung
  • Dokumentation des Geburtsverlaufs, der Untersuchungsergebnisse sowie der eingeleiteten Maßnahmen
     
 
Tätigkeitsbereiche

Krankenhäuser (Kreißsaal und Wochenstationen), Geburtshäuser, freiberufliche Tätigkeit, Beratungsstellen der Gesundheitsämter oder der freien Träger